Parodontologie (Zahnfleisch)

Das Zahnfleisch nimmt einen wichtigen Platz in der Behandlung von Mund- und Zahnkrankheiten ein. Der Wissenschaftszweig, der sich mit Zahnfleischerkrankungen und deren Behandlung beschäftigt, wird Parodontologie genannt, und Zahnärzte, die sich für dieses Gebiet interessieren, werden Parodontologen genannt. In der Mund- und Zahngesundheit kann es bei Gingivitis und Kieferknocheneinschmelzungen zu Zahnverlust kommen. Ein gesundes Zahnfleisch hat eine hellrosa Farbe, hält die Zähne fest, ist straff und weist keine Blutungen oder Schwellungen im Zahnfleisch auf.

Faktoren wie Bakterien, Drogenkonsum, Schwangerschaft, hormonelle Veränderungen, Stress, genetische Faktoren und Rauchen können die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen beeinträchtigen. Bei Zahnfleischerkrankungen geht es in erster Linie darum, auf die Mund- und Zahngesundheit zu achten.

Eine regelmäßige Zahnsteinentfernung und die Reinigung von Zahnfleischsteinen auf den Zähnen spielen eine wichtige Rolle für die Zahnfleischgesundheit. In fortgeschrittenen Fällen werden chirurgische Verfahren eingesetzt, um Zahnfleischrückgang und Knochenschwund zu verhindern. Chirurgische Behandlungen am Zahnfleisch können sowohl auf klassische Weise erfolgen, als auch mit der Lasertechnologie, die in den letzten Jahren verstärkt eingesetzt wurde.

Symptome von Zahnfleischerkrankungen

  • In der Mund- und Zahnpflege, bei sichtbarer Rotfärbung und Schwellung des Zahnfleisches
  • in Fällen von Blutungen beim Zähneputzen, in Fällen von entzündlichem Ausfluss
  • an Zähnen und am Zahnfleisch, bei Vorhandensein von Geruch
  • bei sich voneinander entfernenden und beweglichen Zähnen, sollte der Patient von einem Parodontologen untersucht werden.